Werra-Kalibergbau-Museum

Zeitreise rund um den Kalibergbau

Beschreibung

Werra-Kalibergbau-Museum

Das in einer ehemaligen Schule untergebrachte Museum informiert über die Geschichte des Kalibergbaus im mittleren Werratal, wo 1893 kalihaltige Salze in der Erde entdeckt wurden. Bald entstand hier, an der hessisch-thüringischen Landesgrenze, ein bis heute aktives Bergbaurevier mit zeitweise fast 30 Bergwerksschächten und mehreren Kalifabriken. Heute werden in der Region pro Jahr über 20 Millionen Tonnen Rohsalz gefördert und vor allem zu Düngemitteln verarbeitet.

Das Museum dokumentiert die technische Entwicklung unter und über Tage, die Geologie der Salzlagerstätte und die mit der Industrialisierung verbundenen sozialen und kulturellen Veränderungen im Kalirevier. Über 1.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche machen es zum größten Spezialmuseum seiner Art in Deutschland. Mit originalen Geräten, Werkzeugen und tonnenschweren, funktionsfähigen Maschinen, aber auch mit Modellen, Grafiken, Filmen, Computerpräsentationen und Fotos wird die ganze Welt des Kalibergbaus lebendig.

In Verbindung mit dem Museumsbesuch, der sich für Erwachsene und Kinder (Mitmach-Stationen) gleichermaßen eignet, kann der nahegelegene „Monte Kali“, eine bis 200 m hohe Salzhalde, mit einer Führung besichtigt werden. Der künstlich aufgeschüttete Salzberg bietet einen weiten Rundblick über Teile Nordhessens und Westthüringens. Führungen für Einzelbesucher Mi, Sa, So und Feiertage jeweils 15 Uhr und Gruppen ab 10 Personen grundsätzlich nur nach Voranmeldung

Karte

Adresse

Werra-Kalibergbau-Museum und Heringen-Information, Dickesstraße 1, Heringen, Deutschland

Öffnungszeiten

Das Museum ist ganzjährig geöffnet.
Öffnungszeiten im Sommerhalbjahr (1. März bis 31. Oktober):
Dienstag bis Sonntag und Feiertage: 13.00 bis 17.00 Uhr
Öffnungszeiten im Winterhalbjahr (1. November bis 28./29. Februar):
Dienstag bis Freitag 14.00 bis 17.00 Uhr.
(20. Dezember bis 5. Januar geschlossen)
Für Gruppen ab 10 Personen öffnet das Museum jederzeit nach Voranmeldung.

 

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